Wie geht es mit dem VfB Stuttgart und Hannover 96 weiter?

Mit dem VfB Stuttgart und Hannover 96 sind zwei Traditionsvereine in der abgelaufenen Saison abgestiegen. Beide Klubs müssen kommende Saison in der 2. Bundesliga ran und es wird spannend zu sehen ob bzw. wer von den beiden Klubs den direkten Wiederaufstieg ins Oberhaus schafft.

Noch vor wenigen Jahren spielten der VfB Stuttgart und Hannover 96 in der UEFA Europa League und nun müssen sich beide Vereine mit der Planung für die kommende Zweitliga-Saison auseinandersetzen.

Vor allem für die Fans wird der Gang in die zweite Liga bitter, anstatt vor rd. 70.000 Zuschauern gegen Borussia Dortmund oder den FC Bayern zu spielen, warten nun Vereine wie der SV Sandhausen oder Arminia Bielefeld. Wer jedoch so schnell wie möglich zurück möchte in die 1. Bundesliga muss auch diese Gegner ernst nehmen und sollte keinesfalls den Fehler machen und die 2. Liga zu unterschätzen.

Beim VfB Stuttgart beginnt der Neuaufbau

Viele Vereine nutzen den Abstieg in die 2. Bundesliga um grundlegende Strukturen innerhalb des Vereins zu ändern, so auch der VfB Stuttgart. Bei den Schwaben mussten nach dem Abstieg Präsident Bernd Wahler, Trainer Jürgen Kramny und Sportdirektor Robin Dutt ihre Posten räumen.

Mit Jos Luhukay hat der VfB schnell einen neuen Trainer gefunden, der Niederländer ist ein erfahrener Zweiliga-Coach und hat bereits zahlreiche Vereine zurück in die 1. Liga geführt. In Sachen Sportdirektor und Präsident gibt es bisher noch keine Nachfolger.

Auch in Sachen Kader hat sich so einiges getan seit dem Abstieg und das durchaus im positiven Sinne. Mit Christian Gentner hat nicht nur der Kapitän seinen Vertrag vorzeitig verlängert, auch Stürmer Daniel Ginczek wird dem VfB in der kommenden Saison erhalten bleiben. Auch Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz und Mitchell Langerak haben bereits ihren Verbleib für die kommende Saison angekündigt. Damit steht zumindest mal ein solides Grundgerüst. Auch Sportwetten-Anbieter wie bet365 glauben an den VfB Stuttgart und einen direkten Wiederaufstieg der Schwaben.

Hannover möchte direkt wieder in die 1. Bundesliga

Anders als beim VfB Stuttgart wird es bei Hannover 96 keinen Komplettumbruch geben. Mit Daniel Stendel hat man den einstigen Interims-Trainer zum neuen Cheftrainer gemacht, Stendel saß bereits im Saison-Endspurt auf der Trainerbank von H96 und hat dort durchaus einen guten Eindruck hinterlassen. Auch in der Führungsetage wird es keine Veränderungen geben.

Die größte Baustelle in Hannover ist der Spielerkader, denn zahlreiche Spieler haben nach dem Abstieg angekündigt den Verein zu verlassen. Mit Ron-Robert Zieler ist bereits ein Leistungsträger weg, der deutsche Nationalspieler wechselte erst vor kurzem zum englischen Meister Leicester City.

Neben Zieler wird auch der Japaner Hiroshi Kiyotake die Niedersachen diesen Sommer verlassen. Aktuellen Medienberichten zu Folge steht dieser kurz vor einem Transfer zum Europa League-Sieger FC Sevilla. Es wird spannend zu sehen wer am 21. Juni, offizieller Trainingsauftakt in die neue Saison, alles dabei sind wird in Hannover.

Trotz der unsicheren sportlichen Situation, ist die Stimmung gut in Hannover, dies macht sich auch am Dauerkarten-Vorverkauf bemerkbar. Bis Anfang Juni hat der Verein rd. 20.000 Dauerkarten verkauft und damit werden die eigenen Fans den Klub auch in der kommenden Zweitliga-Saison tatkräftig unterstützen.

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